Wem ein Geliebtes stirbt, dem ist es wie ein Traum,
Die ersten Tage kommt er zu sich selber kaum.
Wie er´s ertragen soll, kann er sich selbst nicht fragen;
Und wenn er sich besinnt, so hat er´s schon ertragen.
(Friedrich Rückert, 1788-1866)
Über alle Gräber wächst zuletzt das Gras,
Alle Wunden heilt die Zeit, ein Trost ist das,
Wohl der schlechteste, den man dir kann erteilen;
Armes Herz, du willst nicht, dass die Wunden heilen.
Etwas hast du noch, solang es schmerzlich brennt;
Das Verschmerzte nur ist tot und abgetrennt.
Die Texte passen wunderbar zum Foto. Sie geben dem Ganzen einen tieferen Sinn. Fein! Gruß Daniel
OOOOO - 28.03.2010 um 19:15
SW passt absolut zu dieser Stimmung. Auch dass der Weg als Blick führende Linie in die Tiefe eingesetzt wird, funktioniert wunderbar.
Wenn es erlaubt ist, ein Wort der Kritik: Der sehr dunkle Grabstein links in der Ecke lenkt ständig meinen Blick in die Tiefe des Bildes ab, weil sein Tiefgrau so dominant ist. Ein paar Schritte nach vorne und dieser dominante Grabstein wäre nicht mehr auf dem Bild.
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